Heute war ich mit meinem Mitbewohner Tapasessen und habe dabei gleich mal neue kulinarische Erfahrungen gemacht. Zwei Tapas wurden verspeist, die ich bis jetzt noch nicht probiert habe, obwohl es sie hier eigentlich an jeder Ecke gibt.
In der ersten Bar gabs Weinbergschnecken (caracoles) in Knoblauchsauce. Die waren sehr gut und die dazugereichte Sauce (salsa) sehr schmackhaft. Das ganze schaut dann ungefähr so aus:
In der nächsten Bar gabs dann was ganz spezielles: cola de toro oder Stierschwanz. War gut, aber nicht überragend, nervige Fieselei um den Knochen inklusive. War wahrscheinlich einer der Stiere vom Donnerstag.
Das sind übrigens nur zufällig im Netz gefundene Beispielbilder, nicht dass jemand auf die Idee kommt hier in Macarena gäbe es Bars mit Tischdecken


Uäääh, wie isst man dieses Schneckengetier denn? Schlürft man die aus? Knirscht das nicht im Mund? Erzähl mal…
Da knirscht nichts, da man das Gehäuse ja nicht mitisst. Auf gut bairisch: Die Schnecken isst man „bratzad“. Man nimmt so ein Schneckengetier in die Hand und vorne schaut meistens noch der Kopf mitsamt Fühlerchen raus. Den nimmt man zwischen die Zähne und zieht die Schnecke aus ihrem Gehäuse. Notfalls muss man vorher mit einem Zahnstocher ein bisschen im Schneckenhaus rumpuhlen, falls sich die Schnecke nach hinten verkrochen hat.